Ernährungstipps bei Vorhofflimmern: 3 gesunde Rezepte

Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, die durch unregelmäßige Herzschläge gekennzeichnet ist. Eine gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung und Prävention. Mit diesen Ernährungstipps können Sie Ihr Wohlbefinden verbessern. 

Von Nina Nolte


Bildquelle (Bild oben): iStock/Drazen_

Bei Vorhofflimmern auf herzgesunde Lebensmittel setzen

Eine bunte Vielfalt an Obst und Gemüse – ob frisch oder tiefgefroren – ist der erste Schritt zu einem gesunden Herzen. Dabei ist es ratsam, in erster Linie zu  dunkel gefärbten Sorten zu greifen. Diese sind besonders nährstoffreich und ballaststoffhaltig – und Studien zeigen, dass vor allem eine ballaststoffreiche Ernährung einen deutlichen Nutzen für die Herzgesundheit hat. Daher sollten auch Vollkornprodukte bevorzugt werden.

 

Im Hinblick auf Proteine entscheiden Sie sich am besten für pflanzliche Quellen wie Hülsenfrüchte und Nüsse, für Fisch und Meeresfrüchte oder fettarme beziehungsweise -freie Milchprodukte. Fermentierte Milchprodukte wie etwa Joghurt stehen außerdem im Verdacht, sich positiv auf Herz und Kreislauf auszuwirken. Auf rotes Fleisch und verarbeitete Fleischprodukte sollten Sie hingegen weitestgehend verzichten. Wer hin und wieder Fleisch essen möchte, greift möglichst zu Geflügel.

Welche Rolle spielen Fettsäuren?

Für eine gesunde Ernährung ist die Wahl der richtigen Fettsäuren von großer Bedeutung. Expertinnen und Experten empfehlen hier den Verzehr von Pflanzenölen wie Oliven-, Lein- oder Rapsöl. Hingegen sollten tropische Öle, tierische Fette und Trans-Öle vom Speiseplan gestrichen werden. Vorsicht ist bei Präparaten mit Omega-3-Fettsäuren geboten: Diese können das Risiko für Vorhofflimmern sogar erhöhen – unabhängig davon, ob es sich um Arznei-oder Nahrungsergänzungsmittel wie Fischöl-Kapseln handelt. Studien zeigen, dass zu hohe Aufnahmemengen bei Menschen mit Herzerkrankungen zu einer erhöhten Sterblichkeit führen können. Nehmen Sie entsprechende Präparate daher nur in Absprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ein. Was den Fischverzehr angeht, müssen Sie sich jedoch keine Gedanken machen. Die darin enthaltene Menge an Omega-3-Fettsäuren birgt keine gesundheitlichen Risiken. Im Gegenteil: Auf diesem Wege können die Fettsäuren entzündungshemmend wirken und sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken.

Low Carb bei Vorhofflimmern – ja oder nein?

Low Carb-Diäten – also Ernährungsweisen, bei denen weitestgehend auf Lebensmittel mit Kohlenhydraten verzichtet wird – sind weit verbreitet. Vor allem Personen, die ihr Gewicht reduzieren möchten, entscheiden sich häufig für diese Art von Diät. Auch wenn die Langzeitfolgen kohlenhydratarmer Ernährung noch nicht abschließend geklärt sind, so gibt es aktuellen Studien zufolge jedoch Hinweise darauf, dass der Verzicht auf Kohlenhydrate zu einem erhöhten Risiko für Vorhofflimmern führen kann. Grund dafür könnte sein, dass das Reduzieren von Getreide, Obst und Gemüse Entzündungen und damit auch Vorhofflimmern begünstigen könnte. Eine weitere Erklärung ist der überdurchschnittlich hohe Verzehr von Proteinen und Fetten bei Low Carb-Diäten. Dadurch kann das Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien im Körper gestört werden, was wiederum zu Vorhofflimmern führen könnte.

Darauf sollten Sie bei Vorhofflimmern verzichten

Ebenso wichtig wie der Verzehr von herzgesunden Lebensmitteln ist der Verzicht auf solche, die Ihrer Gesundheit schaden können. Versuchen Sie deshalb, folgendes bestmöglich aus Ihrer Ernährung zu streichen:

 

  • Hochverarbeitete Lebensmittel: Vor allem Fertigprodukte führen dazu, dass man häufig mehr verzehrt als eigentlich notwendig. Dies steht in Zusammenhang mit Übergewicht, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Produkte mit Zuckerzusatz: Studien zufolge fällt es Menschen schwerer, ihre tägliche Kalorienzufuhr auszubalancieren, wenn sie Getränke und Lebensmittel mit Zuckerzusatz konsumieren. Auch das kann zu Fettleibigkeit und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems führen.
  • Übermäßiger Alkoholkonsum: Frauen sollten die Grenzen von einem alkoholhaltigen Getränk täglich, Männer die von zwei Getränken täglich nicht überschreiten.
  • Zu viel Salz: Viele hochverarbeitete Lebensmittel enthalten sehr viel Salz, aber auch Vollkorn- und Bio-Produkte können einen hohen Natriumgehalt aufweisen. Achten Sie daher bewusst darauf, salzarme Lebensmittel zu verzehren – das senkt den Blutdruck und schützt vor Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.

Vorhofflimmern: Ernährungs-Tipps für den Alltag

Es gibt einige Tipps und Gewohnheiten, die eine gesunde Ernährung im Alltag erleichtern. Wer beispielsweise seinen Tag ernährungstechnisch durchplant, wirkt dadurch automatisch den Verlockungen ungesunder Impulsentscheidungen entgegen. Versuchen Sie daher, regelmäßige Mahlzeiten einzuplanen und gesunde Snacks vorzubereiten. So greifen Sie nicht nur automatisch weniger zu ungesunden Lebensmitteln, sondern fördern gleichzeitig einen konsequenteren und gesünderen Essensrhythmus.

 

Setzen Sie sich außerdem mit den Inhaltsstoffen und Nährwertinformationen einzelner Produkte auseinander. Wer weiß, was in einzelnen Lebensmitteln drin steckt, kann auch gesündere Entscheidungen treffen. Sollten Sie merken, dass Sie es alleine nicht schaffen, einer herzgesunden Ernährung gerecht zu werden, suchen Sie sich professionelle Unterstützung. Eine Ernährungsberatung kann individuell angepasst werden und Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse berücksichtigen. 

3 herzgesunde, salzarme Rezepte für Menschen mit Vorhofflimmern

Zutaten für 2 Personen:

 

  • 200 g Tellerlinsen
  • 1 weiße Zwiebel
  • 2 große Tomaten
  • 1 Karotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 kleines Stück einer Zimtstange
  • 800 ml Gemüsebrühe (ungesalzen)
  • 2 Thymianzweige
  • 2 EL Rotweinessig
  • 1 EL natives Olivenöl extra
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitung:

 

  1. Zwiebel und Karotte schälen und beides sowie die Tomaten in kleine Würfel schneiden. Anschießend in etwas Olivenöl andünsten.
  2. Tomatenmark dazugeben und kurz mit dünsten. Die Linsen und den Zimt hinzufügen und alles gut verrühren. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  3. Den Knoblauch schälen und zusammen mit dem Lorbeerblatt und dem Thymian zur Suppe geben. Nochmals 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Den Essig sowie die Petersilie unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig!

Zutaten für 2 Personen:

 

  • 300 g Kabeljaufilet
  • 2 rote Spitzpaprika
  • 2 große Tomaten
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 TL Honig
  • 2 EL geröstete Pinienkerne
  • 200 ml Gemüsebrühe (ungesalzen)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 EL natives Olivenöl extra
  • 1 TL Chiliflocken
  • 2 EL Mehl

 

Zubereitung:

 

  1. Kabeljau in 4 etwa bleichgroße Stücke schneiden und mit 1 EL Olivenöl beträufeln. Mit Pfeffer und der Hälfte der Chiliflocken würzen, dann kaltstellen.
  2. Tomaten und Paprika waschen. Die Paprika halbieren, Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die Tomaten entfleischen und ebenfalls in Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und in dünne Streifen schneiden.
  3. 1 EL Olivenöl im Topf erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze anschwitzen. Die Hälfte der Paprikawürfel dazugeben und mit der Gemüsebrühe aufgießen.
  4. Die Sauce bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Anschließend pürieren und mit den restlichen Chiliflocken sowie dem Honig abschmecken.
  5. Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden und zusammen mit der restlichen Paprika sowie mit den Tomaten in Olivenöl anschwitzen und bei geringer Hitze garen, bis es bissfest ist. Anschließend zur Sauce geben.
  6. Den Kabeljau mit etwas Salz würzen, im Mehl wenden und in Olivenöl braten. Währenddessen die Sauce erhitzen.
  7. Gemüse und Kabeljaufilets auf Tellern anrichten und mit gerösteten Pinienkernen toppen.

Zutaten für 2 Personen:

 

  • 150 g weiße Bohnenkerne
  • 150 g Kidneybohnen
  • 100 g Feta
  • 20 g Sonnenblumenkerne
  • 5-6 Cocktailtomaten
  • 1 Schalotte
  • 10 g Mehl
  • 3 EL natives Olivenöl extra
  • 2 EL Zitronensaft
  • 4 EL Gemüsebrühe (ungesalzen)
  • 1/2 TL Rohrzucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitung:

 

  1. Die Bohnen beider Sorten in ein Sieb abgießen, kalt abbrausen und gut abtropfen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und in Würfel schneiden. Die Schalotte schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.
  3. Für die Vinaigrette Zitronensaft, Gemüsebrühe und 2 EL Olivenöl verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Trockene Bohnen in eine Schüssel geben und mit der Vinaigrette marinieren.
  4. Die Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze leicht anrösten. Mit den Schalotten- und Tomatenwürfel vermengen, mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken und zu den Bohnen geben.
  5. Den Feta kurz in kaltes Wasser tunken. Anschließend in Mehl wenden und in 1 EL Olivenöl von beiden Seiten leicht anbraten.
  6. Bohnensalat zusammen mit dem gebratenen Feta auf Tellern anrichten – guten Appetit!

Interview mit Dr. Matthias Riedl zu den Grundlagen der Ernährung bei Vorhofflimmern

Zum Experten

Dr. Matthias Riedl

Dr. Riedl ist Diabetologe, Ernährungsmediziner, Internist, Geschäftsführer und ärztlicher Direktor des Medicum Hamburg, Gründer der myFoodDoctor App und Autor.

Der Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl. Bildquelle: Andreas Sibler
Bildquelle: Andreas Sibler

Herr Dr. Riedl, wie beeinflusst die Ernährung das Risiko und den Verlauf von Vorhofflimmern?

Dr. Riedl: „Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit vielen einfach, unverarbeiteten Lebensmitteln, sowie viel Gemüse und Obst kann vor vielen Erkrankungen schützen, wie z.B. Übergewicht, Diabetes und Herzerkrankungen. Dabei ist die Ernährungsform der mediterranen Küche sehr beispielhaft, um Vorhofflimmern vorzubeugen. Die hier verwendeten Lebensmittel können das Risiko für Gefäß- und entzündliche Zivilisationskrankheiten, die mitunter zur Herzschädigung führen, stark beeinflussen.“

 

Gibt es bestimmte Nährstoffe oder Lebensmittel, die Menschen mit Vorhofflimmern bevorzugen oder meiden sollten?

„Ja, die gibt es. Dazu gehören stark verarbeitete Lebensmittel, ein hoher Salz- und Zuckerkonsum, ein hoher Konsum von alkoholischen Getränken und eine ballaststoffarme Ernährung, die auch im Verdacht steht, Vorhofflimmern zu begünstigen. Insbesondere Energy Drinks können nicht nur Vorhofflimmern, sondern auch höhergradige Herzrhythmusstörungen verursachen. Im Grundsatz geht es darum, Risikolebensmittel zu reduzieren und herzschützende Lebensmittel zu bevorzugen. Kalium beispielsweise wirkt im Gegensatz zu Natrium im Kochsalz blutdrucksenkend und damit schützend für das Herz. Kaliumspender sind insbesondere Gemüse. Hier wirken nicht nur Ballaststoffe, sondern auch sekundäre Pflanzenstoffe antientzündlich und gefäßschützend.“

 

Können Sie genauer erklären, warum Salzaufnahme bei Vorhofflimmern ein Problem sein kann und wie Patienten ihren Salzkonsum kontrollieren können?

„Eine stark vermehrte Salzaufnahme – die Empfehlungen der DGE liegen hier bei 5-6 g Salz pro Tag – erhöht bei allen Menschen das Herzerkrankungsrisiko, bei empfindlichen Personen sogar auch den Blutdruck, der ein wichtiger Risikofaktor für Gefäß- und Herzerkrankungen und damit auch für das Vorhofflimmern ist.“

 

Wie kann man seinen Salzkonsum kontrollieren bzw. einschränken?

„Stark verarbeitete Lebensmittel haben vielfach einen sehr hohen Salzgehalt. Deshalb sollten diese gemieden werden. Besser ist selbst zu kochen. Anderweitig kann man das Küchensalz durch frische und getrocknete Kräuter, durch Röstaromen (angebratene Zwiebeln oder Knoblauch) oder geschmacksgebende Zutaten wie Zimt, Kümmel oder Currypulver ersetzen. Die wirken dann auch noch antientzündlich und gefäßschützend.“

 

Welche Bedeutung haben Omega-3-Fettsäuren für Patienten und Patientinnen mit Vorhofflimmern und wie können sie in die Ernährung integriert werden?

„Omega-3-Fettsäuren haben eine positive Wirkung auf das Herzkreislaufsystem und sollten in Form von zwei Portionen fettreichen Seefisch pro Woche aufgenommen werden.  Ein Omega-3-Fettsäure-Mangel ist mit einem erhöhten Risiko für das weitaus gefährlichere Kammerflimmern vergesellschaftet, das besonders bei hochleistenden Sportlern auftreten kann. Auf Omega-3-Ergänzungsmittel, wie Algen- oder Fischöl sollte aber nicht pauschal zurückgegriffen werden, denn eine Überversorgung kann bei Herzerkrankten das Risiko von Vorhofflimmern erhöhen. So zumindest ist der aktuelle Studienstand. Eine Einnahme sollte durch die Konsultation in einer Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin (Anschriften unten www.bdem.de)  besprochen werden. Vorher empfehle ich die  Messung der Omega-3-Fettsäureversorgung mit dem Omega-3-Index. Daraus kann der Ernährungsmediziner die richtige Dosis ermitteln.“ 

 

Sollten Betroffene mit Vorhofflimmern ihren Alkohol- und Koffeinkonsum anpassen?

„Patienten und Patientinnen mit Vorhofflimmern sollten am besten ganz auf Alkohol verzichten, bzw. sollten diesen Konsum auf eine moderate Menge reduzieren. Ein gelegentliches Bier oder ein Glas Wein sind hierbei ok. Beim Kaffeekonsum gibt es derzeit keine wissenschaftlichen Belege, dass dieser sich negativ auf das Herz und Vorhofflimmern auswirken. Die maximale Verzehrmenge liegt dennoch laut Empfehlungen bei vier Tassen pro Tag. Energy Drinks sollten nicht nur wegen des Koffeins, sondern auch wegen des Zuckergehaltes gemieden werden. Dieser fördert Übergewicht und Diabetes Typ 2 – beides Risikofaktoren für Herzerkrankungen.“

 

Wie können Patienten und Patientinnen mit Vorhofflimmern sicherstellen, dass sie genug Flüssigkeit aufnehmen, ohne das Herz zu belasten?

„Betroffene sollten auf eine ausreichende Trinkflüssigkeitsmenge achten – mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag – und zusätzlich ein Trinktagebuch führen. Bei erhöhter Ballaststoffaufnahme, erhöhter körperlicher Aktivität, heißen Tagen und bei Krankheitsfall sollte die Trinkflüssigkeitsmenge außerdem erhöht werden.“

 

Inwiefern kann eine professionelle Ernährungsberatung Patienten und Patientinnen mit Vorhofflimmern helfen?

„Reduktion von schädlichen Lebensmitteln und mehr gesunde Ernährung müssen bestenfalls gecoacht werden. Das erfordert eine Bestandsaufnahme der aktuellen Ernährung. Dabei sollten auch begleitende Risikokrankheiten wie Hypertonie, Übergewicht oder Diabetes mellitus berücksichtigt werden. Das kann nur eine professionelle Ernährungsberatung leisten.“

 

Gibt es Ernährungsprogramme oder Ressourcen, die Sie empfehlen würden?

„Unbedingt. Je nach Begleiterkrankungen gibt es verschiedene Vorgehen: Die Selbstanalyse nach dem 20:80 Prinzip empfehle ich, wenn Übergewicht besteht. Hier lernt man, mit welchen wenigen, aber effektiven Maßnahmen die Ernährung verbessert werden kann. Digital gibt es das Programm als MyFooddoctor-App. Dieses Programm coacht gesunde Ernährung mit automatisierter Analyse und individuell abgestimmten Vorschlägen. Grundsätzlich sind aber alle Ernährungsformen, die auf der Basis der mediterranen Ernährung oder der traditionell asiatischen Küche beruhen zu empfehlen. In diese Richtung geht auch die DASH-Diät. Wie wir im medicum Hamburg bieten viele Schwerpunktpraxen Ernährungsmedizin auch Kochkurse oder Gruppenprogramme zur Reduktion von Risikofaktoren an. Wir müssen heute Gefäß- und Herzerkrankungen als Folge einer westlichen Ernährung und Lebensweise begreifen – und möglichst frühzeitig gegensteuern.“

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